Zukunft der Schweizer Gesundheitstechnik – Ausblick 2026

Die Gründer von AvanzaTec teilen ihre Vision, wie digitale Lösungen und KI die Pflege von morgen prägen werden

13.01.2026 // Die Digitalisierung im Schweizer Gesundheitswesen gewinnt weiter an Fahrt. Mit dem Digitalisierungsschub eHealth beziehungsweise DigiSanté, dem Vorantreiben des elektronische Gesundheitsdossier (EGD) sowie neuen politischen Initiativen, die Prozesse vereinfachen und Versorgungsqualität steigern sollen, befindet sich die Branche in einer entscheidenden Transformationsphase. Der Ausblick auf 2026 zeigt: Digitale Lösungen, Automatisierung und Künstliche Intelligenz (KI) werden eine zentrale Rolle spielen – besonders in der Pflege.

Als junges, innovatives Technologieunternehmen aus Weinfelden ist AvanzaTec überzeugt, dass moderne Gesundheitsversorgung nur funktionieren kann, wenn digitale Prozesse für alle Beteiligten einfacher, zugänglicher und sicherer werden. Mit ihrer Plattform OXOA, die bereits mehrere Spitex-Organisationen aktiv in ihrem Alltag unterstützt, liefert AvanzaTec heute schon Antworten auf viele Herausforderungen und legt den Grundstein für zukünftige digitale Vorgaben. Gleichzeitig entwickeln die drei Gründer neue Ideen, wie die Pflege in der Schweiz langfristig entlastet werden kann.

KI als Schlüsseltechnologie für die Pflege der Zukunft

Die Integration von KI wird 2026 zu einem der wichtigsten Trends im Gesundheitswesen. KI kann Fachpersonen nicht ersetzen, aber sie gezielt im Alltag unterstützen – und so wertvolle Zeit freisetzen.

Konkret könnte KI in der Pflege künftig zum Beispiel:

  • Angehörige entlasten – KI als administrative Unterstützung

KI-gesteuerte Assistenten könnten Angehörigen bei organisatorischen Fragen helfen, Informationen verständlich aufbereiten oder Erinnerungen für wichtige Pflegeabläufe setzen. Somit würde KI die Pflege für Angehörige nicht nur unterstützen, sondern auch sicherer machen.

Darüber hinaus könnte KI Angehörige bei der Erstellung und Optimierung von Texten und Anträgen unterstützen, etwa für Krankenkassen oder Kostenträger. So lassen sich Formulierungen vereinheitlichen, Vollständigkeit prüfen und die Chancen erhöhen, dass Anträge korrekt und ohne Rückfragen bearbeitet werden. Das entlastet Angehörige spürbar und schafft mehr Sicherheit im Pflegealltag.

  • Qualitätssicherung unterstützen – Bedarfsabklärungen intelligent unterstützen

Ein zentraler Bestandteil der ambulanten Pflege ist die regelmässige Bedarfsabklärung durch speziell ausgebildete Fachpersonen. Diese Gespräche mit Klienten:innen und Angehörigen sind anspruchsvoll, zeitintensiv und müssen sorgfältig dokumentiert sowie periodisch überprüft werden.

Künftig könnte KI diesen Prozess aktiv unterstützen, indem sie während der Bedarfsabklärung „mitprotokolliert“ und in Echtzeit Hinweise gibt, etwa wenn relevante Punkte noch fehlen oder Angaben unvollständig sind. Denkbar ist auch, dass KI auf Basis des Gesprächs einen strukturierten Entwurf der Bedarfsabklärung erstellt, der anschliessend von der Fachperson geprüft, ergänzt und freigegeben wird.

So bleibt die fachliche Verantwortung klar bei den Pflegeexperten:innen – während KI hilft, Qualität zu sichern, Fehlerquellen zu reduzieren und wertvolle Zeit für den persönlichen Austausch zu schaffen.

  • Autonomes Fahren – Zeit zurückgeben statt verlieren

Pflegefachpersonen verbringen einen erheblichen Teil ihres Arbeitstags auf dem Weg zwischen Einsätzen. Diese Fahrzeiten fliessen heute oft nicht oder nur teilweise in die vergütete Arbeitszeit ein, obwohl sie einen festen Bestandteil des Pflegealltags darstellen. Mit Blick in die Zukunft könnte autonomes Fahren hier neue Möglichkeiten eröffnen. Wenn Pflegefachpersonen während der Fahrt administrative Aufgaben erledigen könnten, etwa Pflegeberichte verfassen, Einsatzdokumentationen vorbereiten oder Informationen prüfen, würde aus reiner Fahrzeit produktive Arbeitszeit.

Das hätte einen spürbaren Effekt auf den Arbeitsalltag: weniger Zeitdruck, bessere Nutzung vorhandener Ressourcen und eine deutliche Entlastung für Mitarbeitende. Autonomes Fahren wäre damit nicht nur eine technologische Entwicklung, sondern ein echter Beitrag zu attraktiveren Arbeitsbedingungen in der Pflege.

 

Vision 2026 und darüber hinaus: AvanzaTec als Gestalter der digitalen Pflege

AvanzaTec möchte nicht nur auf Digitalisierung reagieren – das Unternehmen möchte sie aktiv mitgestalten.

„Ich möchte, dass AvanzaTec weiterwächst, auf eigenen Beinen steht – und dass OXOA die Digitalisierung im Gesundheitswesen aktiv mitgestaltet“, erklärt Lucca Willi, Geschäftsführer und Mitgründer. Dieser Gestaltungsanspruch zeigt sich besonders in der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Plattform und der Suche nach neuen Möglichkeiten, Abläufe zu vereinfachen und die Versorgungsqualität zu stärken.

Auch Mitgründer Pius Gutzwiller sieht die Zukunft klar vor sich: „OXOA soll zur Standardplattform für Klienten:innen der Spitex und Pflegeheime werden – mit genügend Ressourcen, um wegweisende Funktionen wie KI-basierte Qualitätssicherung umzusetzen.“

AvanzaTec setzt auf praxisnahe Innovation: Lösungen, die echte Probleme lösen, Zeit sparen und Vertrauen schaffen. Das Team verbindet Branchenwissen, technische Expertise und den gemeinsamen Willen – digitale Gesundheitsversorgung in der Schweiz neu zu denken.

 

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Lassen Sie uns gemeinsam darüber sprechen, wie digitale Lösungen die Pflege von morgen gestalten können – ich freue mich auf den Austausch mit Ihnen.

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Frau Jenny Müller
Marketing
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